maximale Brennweite

Hier ist Platz für Fragen und Berichte zu verschiedenen Kameras und zu Objektiven.

maximale Brennweite

Beitragvon mirajuana » So 22. Mär 2009, 18:24

Was ist denn eure höchste Brennweite? Fomuliert man das so? Keine Ahnung...

Ich überlege nämlcih gerade, ob ich noch etwas "näher" an meine Objekte ran will, Vögel z.B. bekomme ich nicht wirklich hin zur Zeit. Ich habe maximal 200mm in meinem Tamron 70-200mm. Habt ihr da was, gibt es was gutes bezahlbares? Ich finde es schwer, in dem Bereich etwas zu finden, weil ich das Gefühl habe, das die Qualitäten dann doch sehr divergieren. Und da ich im Sommer Besuch aus Korea bekomme, überlege ich, mir etwas mitbringen zu lassen... meine Kamera ist übrigens auch so ein Mitbringsel, falls jemandem aufgefallen ist, das in meinen Exifs immer "KissX" steht, kein Grauimport, auch wenn das irgendwie dann doch wieder stimmt, aber ich habe Verwandte dort und die bringen mir sowas manchmal mit - ist einfach billiger...

So, also, Tips?
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Re: maximale Brennweite

Beitragvon Adolf Kluth » Mo 23. Mär 2009, 07:13

Meine längste Brennweite ist ein 500mm Reflex-Nikkor Spiegeltele. Wegen der einfachen Bauweise sind Spiegelteles vergleichsweise bezahlbar. Allerdings haben sie auch einige gravierende, konstruktionsbedingte Nachteile. Jedenfalls kein Objektiv für "jeden Tag". Im Schrank steht auch noch ein 300mm-Objektiv von Sigma (mein einziges Fremdhersteller-Objektiv). Lange Zeit bin ich mit einer einfachen 200mm-Linse herumgelaufen, bis ich gemerkt habe, dass ich das nur herumtrage und keine Bilder damit mache. Wenn ich ehrlich bin, benutze ich die Teleobjektive nicht wirklich häufig. Meine längste Brennweite in der Fototasche ist heute das 105er Micro-Nikkor.
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Re: maximale Brennweite

Beitragvon mirajuana » Mo 23. Mär 2009, 10:43

Und wofür nutzt du welche so? Ich bin ja zur Zeit praktisch nur noch mit meinem Tamron 70-200 am fotographieren. Weil es auch mein lichtstärkstes ist (2,8) und ich zur Zeit einfach meist in den Makrobereich fotographiere. Und weil vom Packsystem meines Fotorucksacks das immer drauf sein muss damit es am besten passt... =) vielleicht nicht der beste Grund...

und nochmal was: ich bin ja nun noch wie gesagt neu überhaupt und in der Makroecke gerade nochmal. Danke übrigens für deinen Kommentar zu meinem Insektenbild =)
Wenn ich jetzt also Insekten fotographiere und statt einem 200er, wie ich zur Zeit, ein 105er nehme, muss ich doch unheimlich nah ran, damit das Bild wirklich "makro" wird, oder? Sind Insekten nicht viel zu scheu dafür? Wie schaffst du denn so deine Bilder? Ich fand meine Entfernung (und mein Objektiv hat eine Nahgrenze von 0,9 oder so) schon recht nah - wobei ich sagen muss, das die Bienen erstaunlich wenig schreckhaft waren...
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Re: maximale Brennweite

Beitragvon Adolf Kluth » Mo 23. Mär 2009, 14:54

Die dicken Teletröten sind mir eigentlich zu schwer, um sie immer mitzuschleppen. Außerdem wünscht Du Dir in den meisten Aufnahmesituationen bei einem Tele jenseits der 200mm ein Stativ, das müsste ich dann auch immer dabei haben. Das zweihunderter hab' ich eigentlich auch schon lange nicht mehr benutzt. Wenn überhaupt für Details, die einem mit kürzeren Brennweiten schnell mal durch die Lappen gehen.

Das 105er ist inzwischen bei mir zum Universalobjektiv für fast alles geworden. Seine Domäne liegt natürlich in der Makro und Portraitfotografie, aber das Teil ist so klasse, dass ich es fast immer drauf habe. Klar, dass man ziemlich nah rangehen muss. Wenn ich noch den Zwischenring dranmache, berühre ich mit dem Filter gelegentlich die Blütenstände, auf denen ich Schwebfliegen oder Wespen fotografiere. Nach meinen Erfahrungen stören sich Insekten überhaupt nicht an Menschen, solange sie sich nicht schnell bewegen. Im Zweifelsfall lege ich mich vor ihrer Nahrung auf die Lauer und warte. Außerdem hilft es, am frühen Morgen unterwegs zu sein. Insekten sind wechselwarme Tiere. Solange sie kalt sind, bewegen sie sich langsamer.

Für extreme Abbildungsmaßstäbe benutze ich manchmal ein Weitwinkel in Retrostellung. Da ich aber keinen Automatikadapter habe, geht das natürlich nicht bei lebenden Tieren.
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Re: maximale Brennweite

Beitragvon tiegeltuf » Mo 23. Mär 2009, 16:18

Als Riesentüte habe ich ein altes MF-Objektiv 300/2.8 von Tokina. Im Grunde finde ich es toll, aber es ist mir auf Dauer zum Mitschleppen viiieeel zu unhandlich und schwer. Deshalb liegt es nur noch rum. Ich strebe eben aus diesem Grund auch nichts Schwereres mehr an.
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