Adolf Kluth

Hier kann jeder ein paar Worte über sich selbst, seine Interessen und seine Ausrüstung loswerden. Außerdem können hier eingene Bilder gepostet werden, zu denen man gerne Feedback haben möchte.

Adolf Kluth

Beitragvon Adolf Kluth » Di 27. Jan 2009, 14:41

Hallo alle zusammen,

ich fotografiere seit meiner Studentenzeit als Autodidakt und bin Amateur (und zwar nicht einmal ein besonders engagierter). Zum Lernen und Ausprobieren hatte ich zunächst eine gebrauchte Praktica mit defektem Belichtungsmesser und die "kleine Fotoschule" von Andreas Feininger. Ich merkte jedoch bald, dass Fotografieren genau mein Ding ist, so bin ich auf eine Nikon F301 mit Kompaktzoom umgestiegen. Während des Studiums war mein Geldbeutel schmal, aber da in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn mit all ihren Pressefotografen noch große Fotogeschäfte mit ebenso großer Auswahl an Gebrauchtmaterial zu finden waren, konnte ich mir nach und nach ein paar hübsche Linsen zulegen.
Mein Hauptinteresse galt zunächst der Landschaftsfotografie und Makros, nebenbei fand ich aber auch Industrieruinen und andere vergammelnde Häuser spannend.

Und kleine Kinder! Kleine Kinder sind sehr dankbare Motive! Mein Neffe lernte das Laufen, folglich stieg ich auf meine erste AF um, die F801, gegen Ende der Ausbildung dann eine gebrauchte F4, mit der ich bis zum letzten Frühjahr noch fotografiert habe.

Nach dem Ende meiner Ausbildung ist dieses schöne Hobby leider etwas eingeschlafen, und als es wieder aufgewacht war, stellte ich fest, dass das Entwickeln und auf CD-Brennen eines Diafilms inzwischen über eine Woche dauert. Das fand ich ziemlich frustrierend!

Da ich den Gedanken, meine geliebten Weitwinkel durch die Brennweitenverlängerung eines DX-Sensors praktisch zu verlieren, unerträglich fand, mochte ich aber zunächst nicht auf eine Digitalkamera umsteigen. Ein Systemwechsel kam wegen der vielen, nach und nach gekauften Objektive, ohnehin nicht in Frage. So habe ich auch im Digitalzeitalter lange noch analoge Bilder gemacht.

Als dann endlich Nikon eine Kamera mit Vollformatsensor auf den Markt geworfen hat, bedurfte es nur noch eines (zugegeben unerfreulichen) äußeren Anlasses, um sämtliche Skrupel wegen des hohen Preises über Bord zu werfen. Seit dem letzten Spätfrühling habe ich nach einem Frustkauf eine D3.

Meine Fototasche für jeden Tag bleibt trotzdem klein, denn ich beschränke mich in der Regel auf eine kleine Auswahl an Festbrennweiten:
16mm fisheye Nikkor 1:2,8D
20mm Nikkor 1:2,8
24mm AF-Nikkor 1:2,8
85mm AF-Nikkor 1:1,8
105mm AF-S Mikro-Nikkor1:2,8G ED
Immer dabei sind ferner ein Blitz (SB800) und dafür ein Entfesselungskabel sowie ein Zwischenring und zwei Polfilter.

Im Schrank stehen aber noch ein paar andere Geräte, die bei Bedarf durchaus noch benutzt werden.

Jetzt bin ich leider etwas weitschweifig geworden. Also lieber noch ein paar Bilder. Wer mag, darf gerne konstruktiv nörgeln, dafür sind wir ja hier:

1#
Marienkirche
Marienkirche
Bei diesem Bild ist mir zum ersten Mal aufgegangen, wie klasse es ist, den Kontrastumfang eines Digitalfotos hochzuziehen.

#2
Ficus carica
Ficus carica
Wie wird man Fusseln auf dem CCD-Chip wieder los?

#3
Anax imperator
Anax imperator
Ein Glücksfall vor vielen Jahren (analog: F801, Mikro-Nikkor 55mm 1:2,8, SB24)

#4
Dom zu Speyer (bearbeitet)
Dom zu Speyer (bearbeitet)
Polfilter at its best ;-)

#5
Mantis religiosa
Mantis religiosa
zappelige kleine Biester. Ohne Blitz geht da gar nichts.

#6
der Dom zu Speyer
der Dom zu Speyer
Dem Pärchen in der Mitte in ich heute noch dankbar.
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Adolf Kluth
 
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Der Rest aus meinem Post bei Flickr

Beitragvon Adolf Kluth » Di 27. Jan 2009, 18:02

Hier sind alle weiteren Antworten aus meinem Post bei Flickr:



Paul Packmor sagt:


Hallo Adolf und herzlich willkommen in der Gruppe,

du hast ja doch schon eine recht umfangreiche Photogeschichte. Zumindest hört sich das für mich so an, wenn ich nach deiner Ausstattung urteilen darf, die du in der Vergangenheit schon hattest und ich vermute, dass dich gerade die alte Praktica mit ihrem defektem Belichtungsmesser einiges über das Fotografieren gelehrt hat. Mit der D3 hast du jetzt natürlich eine tolle Kamera, die für mich und viele andere wohl in weiter Ferne liegt.

Deine Bilder sind tolle Aufnahmen, besonders das dritte hat es mir angetan. Ein wenig Glück gehört halt hin und wieder auch dazu, aber eben ein geniales Bild, wo es in meinen Augen auch nichts zu kritisieren gibt.

Bei deinem ersten Bild habe ich aber das Problem, dass mein Blick immer wieder von dem Fenster mit seiner Reflektion am Fußboden nach links ins Leere weggeht und dort fehlt dann irgendwie das Motiv.

Ich freue mich über ein neues Mitglied und wünsche dir viel Spaß in der Gruppe Photo Schule.

Gruß
Paul
Geschrieben: vor 5 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Hallo Paul,

herzlichen Dank für Deinen Kommentar.
Ja. Mit der defekten Praktica habe ich tatsächlich sehr viel gelernt - eigentlich alles. Wenn's heute knifflig wird, schalte ich selbst an der D3 im Zweifelsfall alle Automatiken aus und belichte manuell.

Mit diesem Bild (#1) habe ich allerdings auch ein Problem. Ich hab's viel zu hastig und ohne lange nachzudenken aufgenommen, und dabei zu wenig über die grafische Gestaltung nachgedacht. Dadurch hab' ich den Fensterbogen oben abgeschnitten. Ich werde aber bis zum nächsten Frühjahr warten müssen, bis ich ein neues machen kann, vorher gibt es dort einfach nicht diese Lichtverhältnisse. Bis dahin lasse ich mir auch etwas einfallen zu Deinem Tipp bezüglich der linken Seite. Letzten Endes fand ich aber die Lichtreflexe auf dem Boden einfach zu geil als dass ich es nicht schon einmal herumzeigen wollte.
;-)

Das Libellenbild ist tatsächlich ein Glückstreffer. Ich vermute, das arme Tier hatte einen Zusammenstoß mit einem Auto. Jedenfalls lag es betäubt am Straßenrand. Als Dank für seine Rettung durch mich hat es mich allerdings in den Finger gebissen, kaum, dass es wieder wach war.

Leider ist das Dia inzwischen schon ziemlich verblasst. Wer mir zu digitaler Restaurierung von verblassenden Farben einen Tipp geben kann, der möge das bitte tun. Bei mir warten noch Dutzende Diamagazine darauf, eingescannt zu werden.

Gruß

Adolf
Ursprünglich gepostet: vor 5 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )
Adolf Kluth hat dieses Thema vor 5 Wochen bearbeitet.


sehbär sagt:


Hallo Adolf,
irgendwie bin ich bislang noch nicht dazu gekommen, dich in unserer Gruppe zu begrüßen.
So weitschweifig finde ich deine Vorstellung nicht, du hast dich denke ich schon auf das Wesentliche beschränkt.
Die Vorstellung deiner Ausrüstung und der "fotografische Werdegang" lesen sich sehr interessant und lassen den Schluß zu, dass du dich mit der Fotografie sehr intensiv beschäftigst.
Dann bist du hier richtig aufgehoben. Wahrscheinlich weniger in der lernenden Funktion als in der lehrenden - auf jeden Fall wenn ich von mir ausgehe.
Fange ich doch mal, wie es dein Wunsch ist, mit dem konstruktiven Nörgeln an:
zum Foto 1: ich hatte ja jetzt schon den Vorteil, andere Kommentare und deine Antworten zu lesen.
Wenn ich das mal vergesse, dann lautet meine Meinung:
Mir fehlt die Spitze der Umrahmung des rechten Fensters. Das ist für mich aber auch schon alles.
Allerdings würde sich das Foto aus der gleichen Position und mit der gleichen Perspektive wahrscheinlich negativ verändern, wenn man versuchen würde, dieses Fenster auf Gedeih und Verderb vollständig abzubilden.
Du kennst die Location. Wenn du eine andere Möglichkeit siehst, ok - aber ich bin vollkommen deiner Meinung, dass die "geile Spiegelung" unbedingt in dieser Form beibehalten werden muss.
Eigentlich ist das Foto für mich also so gelungen, wie es hier abgebildet ist.
zu Foto 4: Deine kurze Beschreibung sagt alles.
Und sie zeigt, wie ernsthaft du fotografierst. Ich persönlich habe nur für ein selten benutztes Objektiv einen Polfilter und bin einfach zu faul, diesen zu benutzen.
So habe ich jetzt schon von dir gelernt, dass ich diese Faulheit manchmal überwinden sollte, denn alles kann man halt doch nicht durch die Bildbearbeitung hinterher ausgleichen.
zu Foto 5: Erst einmal bin ich beeindruckt.
OK, du must da wirklich ein sehr sehr gutes Objektiv haben (ich hab da gerade Blende 57 gelesen).
Trotz 105 mm Brennweite: kommst du da in der 1:1 Macro-Stellung noch ohne Schattenbildung mit deinem Systemblitz auf der Kamera hin oder hast du den Blitz bei dieser Aufnahme schon entfesselt positionieren müssen.
zu Foto 6: Das Foto hilft mir, weil ich gerade dabei bin, mir ein Ultraweitwinkel-Zoom anzuschaffen.
Dein Foto hat 16mm Brennweite - und es zeigt mir, dass als kleinste Brennweite 10 oder 11mm (APS-Chip) völlig ausreichen, denn noch weniger würde man viel zu selten benutzen.
Die Verzeichnung ist schon bei deinem 16mm Foto viel extremer, als ich gedacht hätte.

so, dann habe ich erstmal fertig und freue mich schon jetzt auf einen regen Austausch in der Zukunft.

viele Grüße
Burkhard
Geschrieben: vor 4 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Hallo Burkhardt,

zu Foto #5:
Nikon ist seit neuestem der Meinung, noch genauer als genau sein zu müssen. Das "105mm Mikro-Nikkor 1:2,8" hat definitiv als kleinste Blende 32. Die argumentieren in der Gebrauchsanweisung etwa so: Die Blendenzahl gibt den effektiven Lichteinfall in das Objektiv an. Und da sich bei gleicher physikalischer Blende der effektive Lichteinfall verkleinert, je näher man an das Objekt herangeht (frag' mich bitte nicht warum - ich arbeite hier nur), gibt die D3 eben nicht mehr die physikalische Blende in den Metainformationen aus, sondern die von Nikon so genannte "effektive Blendenzahl", und die ist beim Abbildungsmaßstab 1:1 und physikalischer Blende 32 eben 57. ("Wir machen uns die Welt - widdewiddewie sie uns gefällt!") Lässt sich m. E. nicht abschalten und nervt extrem. Zum Blitz: Hier war er entfesselt - das Licht kommt wie man sehen kann von links. War eine ziemliche Fummelei: die schwere D3 mit der dicken Linse in einer Hand, der Blitz in der anderen. Dann den Blitz ausrichten, focussieren, und immer haut das Objekt ab, denn das lebt ja noch und immer ist das verdammte Kabel im Bild. Deshalb hab' ich auch danach angefangen zu testen, wie nah ich mit aufgestecktem Blitz ohne Schatten herankomme.... Ziemlich nah, wie man hier sieht:

Schwebfliege
Schwebfliege

Zu Foto #6:
Der Fischaugeneffekt nutzt sich sehr schnell ab. Ist aber schön ;-)
Die Tiefenschärfe bei Fischaugen ist umwerfend!

Vielen Dank und erst einmal gute Nacht.

Gruß

Adolf

P.S.: Noch einmal an alle: Habt Dank für jede Form konstruktiver Kritik. Ich danke natürlich auch für Lob, aber die Kritik in der hier gelesenen Form ist mir eigentlich wichtiger, denn nur dadurch kann ich etwas lernen.
Ursprünglich gepostet: vor 4 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )
Adolf Kluth hat dieses Thema vor 4 Wochen bearbeitet.


atsche99 sagt:


Hallo Adolf,
spät aber doch ein herzliches Willkommen in unsere Gruppe.
Wie ich sehe hast bist Du schon voll aktiv. Hoffe Du wirst Dich in dieser Gruppe wohl fühlen und ich freue mich auf einen regen Meinungsaustausch mit Dir.
Deine Bilder sind schon beeindruckend und ich kann mich meinen Vorschreiberen eigentlich nur anschließen.
Besonders hat es mir Bild angetan. Dieser Durchscheinende Kasten sieht sehr interessant aus. Wahrscheinlich ist das eines der Motive die man öfter sehen könnte aber nicht war nimmt.
Bild 5 ist super und wohl eines der schwierigsten.

Was die Reinigung des Chip angeht, gibt es mannigfaltige Diskussionen zu diesem Thema.
Habe bei mir 2 Variationen getestet.
1. Mit einer Mischung Alkohol und Aether. gereinigt wurde erst mit einem Luftpinsel fürs grobe und dann mit Wattestäbchen fürs feine. Ist eine recht lästige Sache da man den Erfolg bei der Reinigung direkt nicht sehen kann und auf Kontrollbilder angewiesen ist.
2. Mit einer Flüssigkeit die ursprünglich zur Schallplattenreinigung hergestellt wurde. Diese wird auf den Chip bzw. den IR-Filter vor dem Chip aufgetragen und nach einer Trockenzeit wieder restlos abgezogen. Die Staubpartikel bleiben in dem Film eingeschlossen.
Für mich die beste Methode.
Bei beiden Methoden Muss der Akku voll sein um das zurückklappen des Spiegels wären der Reinigung zu verhindern !!!

Gruß
Heiko
Geschrieben: vor 3 Wochen. ( Permalink )


Strebermensch sagt:


zu Bild Nummer 4.
War das Absicht, dass der Eingang der Kirche nicht genau in der Mitte des Bildes ist? Ich hätte es wahrscheinlich so zentriert aufgenommen.

Gruß
Daniel
Geschrieben: vor 3 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Daniel:
Ja, das war Absicht. Ich wollte möglichst viel von den geilen Lichtreflexen am Boden einfangen. Der Dom ist auf diesem Bild eigentlich eine Nebensache. Sozusagen die Deko im Hintergrund.

Heiko:
Genau davor warnt meine Gebrauchsanweisung ausdrücklich. Ich glaube, da muss bei mir der Leidensdruck noch etwas steigen, bevor ich mich so etwas traue.
Ursprünglich gepostet: vor 3 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )
Adolf Kluth hat dieses Thema vor 3 Wochen bearbeitet.


Adolf Kluth sagt:


Ich hab' da mal eine Frage. Von diesem Motiv:

Wasserturm in Mannheim
Wasserturm in Mannheim

habe ich seinerzeit eine Belichtungsreihe gemacht, um daraus ein HDR zu erstellen. Photoshop CS3 bietet so eine Option an. Ich habe bewusst keine andere Software genommen, weil PS auch die Kamerarohdaten von Nikon importieren kann.

Klappt auch wunderbar, außer dass Photoshop mich ums Verrecken kein JPG exportieren lässt. Ich kann's als Photoshop-Datei abspeichern und als TIFF, aber nicht als JPG. Und wenn ich mit irgendeiner anderen Software von TIFF nach JPG umwandle, ist der HDR-Effekt wieder weg. Ich vermute, es hat etwas mit übereinander liegenden Ebenen zu tun.

Da ich bis vor einem halben Jahr noch analog fotografiert habe, habe ich Photoshop bisher nur zum Einscannen, Anhübschen und Abspeichern meiner Dias benutzt. Ansonsten hab' ich davon keine Ahnung. Kann mir bitte jemand helfen?

Danke

Gruß

Adolf
Geschrieben: vor 3 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


sehbär sagt:


Hallo Adolf,
ich bin da zwar auch nicht der Kenner, aber es hat eindeutig mit der Farbtiefe zu tun.
Das HDR-Ergebnis, dass du mit Photoshop erzeugt hast, hat eine Farbtiefe von 32 Bit.
JPG hat eine Farbtiefe von 8 Bit.
Die Konvertierung ist also tatsächlich sehr verlustbehaftet.
Wenn du dein HDR in Photoshop auf dem Bildschirm hast, kannst du links unter dem Bild das Fenster umschalten auf die 32Bit-Belichtung.
Mit dem Regler kannst du dir eine Ansicht einstellen, die deinen Vorstellungen entspricht und dann über die Menüeleiste BILD/MODUS auf 8 Bit umstellen.
Da man das Ergebnis dann ja sofort sieht, weißt du auch, wie dein jpg-Bild aussehen wird.
Dann kannst du es dann auch als jpg abspeichern.

Ich hoffe dass es ein wenig geholfen hat.
Einen schönen Tag noch

Burkhard
Ursprünglich gepostet: vor 3 Wochen. ( Permalink )
sehbär hat dieses Thema vor 3 Wochen bearbeitet.


Adolf Kluth sagt:


Danke Burkhard,

jetzt weiß ich erst einmal, wie es geht, auch wenn mich das Ergebnis noch nicht wirklich zufrieden stellt:

Wasserturm in Mannheim
Wasserturm in Mannheim

Aber jetzt eröffnet sich ein völlig neues Experimentierfeld für kalte, dunkle Winterabende. Ist nämlich nicht die einzige Belichtungsreihe, die ich zu diesem Zweck angefertigt habe.

Gruß

Adolf
Geschrieben: vor 3 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


Grooovy_Easy sagt:


Hallo Adolf,

(In Bezug auf dein Kommentar bei Justuem: http://www.flickr.com/groups/photo_schu ... 12064021... )

ich habe eine Frage zu Retroringen! Bevor ich mir Makroringe gekauft habe, recherchierte ich auch zu Retroringen, aber irgendwie wurde mir von diesen abgeraten. Zum einen weil man da die Blende nicht benutzen kann und die Belichtung wohl ziemlich schwer einzustellen sei. Das Problem hat man aber bei Zwischenringen auch (ich habe nur die günstige Variante ohne elektronische Weiterleitung von Daten der Kamera zum Objektiv). Ich habe mich aber deswegen für Makroringe entschieden, da ich davon ausging, dass es einfach besser ist, die Rückseite des Objetiv nicht dem "Staub" und anderen Gefahren aussetzt, da man ja das Objektiv umdreht. Ich bin mir nicht sicher, ob dass eine richtige Einschätzung von mir war und wollte dich deswegen mal fragen, wie du das siehst? Hast du irgendwelche schlechten Erfahrungen mit Retro-Ringen gemacht? Ich war ja ursprünglich auch total von diesen angetan, da sie ein Motiv wesentlich größer darstellen, als ein Makro-Objektiv oder Makro-Ring!?

VG Christoph
Ursprünglich gepostet: vor 3 Wochen. ( Permalink )
Grooovy_Easy hat dieses Thema vor 3 Wochen bearbeitet.


Adolf Kluth sagt:


Hallo Christoph,

damit alle etwas davon haben, sollte man vielleicht systematisch vorgehen, denn in Deiner Frage tauchen eine Menge Begriffe auf, die vielleicht nicht jedermann geläufig sind.

1. Zwischenringe(die Du auch Makro-Ringe nennst): Sind eigentlich nur eine Verlängerung des Objetivtubus, ohne optische Elemente. Werden zwischen das Objektiv und die Kamera gesetzt, und erlauben es, näher an das Objekt heranzugehen, als der Hersteller des Objektives das ursprünglich geplant hatte. Ersetzt kein ordentliches Makro-Objektiv, denn die sind bei der Berechnung der Linsenkonstruktion so optimiert worden, dass sie im Nahbereich ihre optimale Abbildungsleistung erzielen. Aber sie können den Abbildungsmaßstab eines Makros verbessern. Gibt es ohne "Durchschleifen" der elektronischen Signale zwischen Kamera und Objektiv, das ist aber bei modernen Digitalkameras nicht zu empfehlen. Die benötigen Informationen vom Objektiv, um die Belichtung richtig zu steuern. Mit ein Wenig know-how kann man das aber kompensieren. Wenn sie die elektronischen Signale weiterleiten, dann sind sie sehr unkompliziert zu handhaben und haben eigentlich keine Nachteile (außer, dass sie ein paar Blendenstufen Licht schlucken - je nach Länge).

2. Retro-Adapter: Hier wird das ganze etwas komplizierter, weil Objektive völlig anders eingesetzt werden, als vom Hersteller gedacht. Objektive werden sozusagen falsch herum montiert. Die Frontlinse zeigt jetzt zur Kamera, die Hinterlinse zum Objekt. Ein Weitwinkel in Retrostellung erzielt Abbildungsmaßstäbe weit jenseits von Gut und Böse:

Drosophila melanogaster ssp. sepia/hairy
Drosophila melanogaster ssp. sepia/hairy

(bitte anklicken und das "making-of" lesen)

Der Trick dabei: Jeder hat schon einmal verkehrt herum durch ein Fernglas gesehen. Genau wie ein Fernglas oder Teleobjektiv verkleinert, wenn man falsch herum durchsieht, vergrößert ein Weitwinkel in Retrostellung. Und die optimale Abbildungsleistung im Fernbereich, für die es ursprünglich berechnet wurde, kehrt sich ebenfalls um. So wird aus einem Weitwinkel ein langbrennweitiges Supermakro.

Nachteil: Die Blendensteuerung geht nicht mehr, und das ist natürlich Murks, denn ein Makro mit immer offener oder immer geschlossener Blende ist wertlos. Im ersten Fall hätte ich überhaupt keine Tiefenschärfe, im zweiten kann ich nicht scharf stellen, weil das Sucherbild zu dunkel ist.

Dafür gibt es aber spezielle (und teure) Konstruktionen, die die Blendensteuerung der Kamera am Kamerabajonett abgreifen und mittels Drähten und Kabeln auf das Bajonett des Objektivs übertragen. So hat man ein helles Sucherbild, aber die Kamera kann trotzdem die Blende zuziehen, wenn das Bild gemacht wird. Damit habe ich aber keine Erfahrungen.

Ich kenne nur die "harte Tour" ohne Automatik: Dabei muss man zunächst bei offener Blende focussieren, und schließt dann erst am Blendenring die Blende. Das geht natürlich nur mit Objektiven, die noch einen Blendenring haben. Moderne Objektive haben den aber oft nicht mehr, so zum Beispiel mein 105er Micro-Nikkor.

So oder so: Durch den irrsinnigen Abbildungsmaßstab ist diese Technik ohnehin nur praktikabel, wenn sich das Objekt nicht bewegt (Mineralien oder betäubte Insekten oder Modellbahnen oder so....), und auch nicht bewegt wird (zum Beispiel durch Wind oder durch Vibrationen am Tisch, weil die Modellbahn noch fährt...). Ein Weitwinkel in Retrostellung, womöglich noch in Kombination mit einem Balgengerät und/oder einem Zwischenring ist Studioausrüstung und nicht für die normale Outdoor-Bienen- und Blumenfotografie geeignet. Blitz oder starke Beleuchtung ist Pflicht, möglichst auch ein Stativ:

Luftblase
Luftblase

Deshalb ist es eigentlich auch egal, ob Du die freiliegende Hinterlinse des Objektivs schützt oder nicht.

Ich Denke, Deine Entscheidung für einen Zwischenring war zunächst einmal richtig, vielleicht schaust Du Dich bei Gefallen aber irgendwann auch einmal nach einem mit Weiterleitung der Elektronik um. Wenn Du ernsthaftes Interesse an Makrofotografie entwickelst, wirst Du ohnehin irgendwann auch ein Makroobjektiv kaufen. Den Zwischenring kannst Du dann aber immer noch in Kombination mit dem Makro benutzen, um noch näher ans Objekt heranzugehen.

Gruß

Adolf
Ursprünglich gepostet: vor 2 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )
Adolf Kluth hat dieses Thema vor 2 Wochen bearbeitet.


Grooovy_Easy sagt:


Also erstmal schönen Dank für die lange Antwort ^^ Da hab ich auf jedenfall ne Menge Wissen daraus mitgenommen. Ich denke auch, dass ich ersteinmal die richtige Entscheidung getroffen habe. Mal schauen, wann ich dann mal genug Geld für ein Makro Objektiv zusammen gesparrt habe...

Danke und VG Christoph
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Saft:

KTH_5350
KTH_5350

Noch mehr davon gibt es im Saftladen:
[url]flickr.com/photos/adolf_kluth/sets/72157607303995182/[/url]

Hat einen Riesenspaß gemacht, aber wenn man selber gerade begeistert ist, fallen einem keine Fehler auf. Meckern erwünscht.
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


mira.ju sagt:


Sehe ich das falsch, oder ist dadrauf dein SChatten? War das Absicht? Ich finde auf jeden Fall, das der Schatte entwas stört...
Das KTH 5380 aber finde ich z.B. sehr gelungen, das ist eigetnlch für einen Werbeprospekt für einen Strandbar irgendwo auf den Malediven oder so, oder...?
Eigentlich eine einfache aber trotzdem gute Idee mit der man viel rumspielen kann, ich verstehe auch einsetzende Begeisterung bei solchen Projekten sehr gut, aber grundsätzlich finde ich die Bilder teilweise einfach etwas langweilig. Aber es muss ja nicht jedes Bild spannend sein- gut gemacht sind sie auf jeden Fall größtenteils!
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Bei den ersten Bildern hatte ich den großen, großen Kaktus am Fenster noch nicht weggeräumt. Aber ich finde die Wassertropfen so geil.
;-)

Danke für Deinen Post. Der Schatten war mir bisher noch nicht als störend aufgefallen. Jetzt stört er mich auch :-(
Ist schon irre, wie selektiv man Dinge wahrnehmen kann.
Ursprünglich gepostet: vor 2 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )
Adolf Kluth hat dieses Thema vor 2 Wochen bearbeitet.


mira.ju sagt:


Die Tropfen sind auch sehr geil!
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Nachdem ich jetzt die ersten Rückmeldungen ausgewertet habe, habe ich beschlossen, die Bilder am Wochenende noch einmal zu versuchen: entweder mit frischen Batterien im Blitz oder mit künstlicher (=kontrollierbarer) Beleuchtung.

Danke für die vielen Hinweise (auch in meinem Fotostream).

Aber meckert ruhig weiter. Vielleicht fällt Euch ja noch mehr auf.
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


Adolf Kluth sagt:


Ich konnte es mir nicht verkneifen, und habe nicht bis zum Wochenende warten können. Besonders unsicher bin ich jetzt, wenn ich folgende Aufnahmen im Vergleich sehe:

KTH_5429
KTH_5429

KTH_5432
KTH_5432

Mir persönlich gefällt die "Schattenvariante" besser als das (fast) schattenlose Bild. Was mein Ihr?
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


atsche99 sagt:


Hallo Adolf,
das ganze ist eine recht schwierige Angelegenheit.
In Bild 2 bringen die Schatte eine Tiefe die in Bild 1 fehlt. Wobei die Schatten des Glases noch einen besonderes I-Tüpfelchen sind. Von daher Bild 2.

Dafür sind in Bild 2 die Farben kräftiger und das Bild wirkt frischer. Besonder der Saft im Glas ist viel besser. Von daher Bild1.

Das Licht spiegel sich in beiden Bilder 1 stärker als 2. Das müsste bei beiden Bildern meiner Meinung nach behoben werden.

Gruß
Heiko

Bei Bild 2 gefällt mir außerdem das auf der linken Seite und auch unten etwas mehr Platz zum Rand ist. Auf 1 wirkt es etwas beengt.

Mein Vorschlag ist:
Bild 2 mit der gleichen Beleuchtung etwas länger belichtet.
Wenn Du hast, würde ich unbedingt einen Polfilter einsetzten zum einen wegen der Spiegelung des Lichtes und auch den Farben dürfte es gut tun.

Das war es erst einmal von mir.
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Die Idee mit dem Polfilter gefällt mir. Das könnte tatsächlich die Spiegelungen etwas unterdrücken und damit die Farben etwas kräftiger erscheinen lassen.

Im Grunde genommen spiele ich immer noch herum und experimentiere. Deshalb ist mir der Bildaufbau zunächst noch egal (auch wenn ich Hinweise hierzu dankbar aufnehme und später bestimmt den einen oder anderen umsetzen werde).

Momentan interessiert mich v. A das Licht. Eigentlich versuche ich immer, soviel wie möglich mit natürlicher Beleuchtung zu arbeiten. Deshalb habe ich die erste Serie auch ohne Lampen gemacht. Hier hat allerdings die niedrig stehende Wintersonne für sehr lange und gnadenlose Schatten gesorgt - das wurde bereits angesprochen.

In der zweiten Serie habe ich die Möglichkeiten von Kunstlicht ausgelotet. Dazu habe ich die Halogenstrahler meiner Dunstabzugshaube eingesetzt, sowie zwei kleine Strahler, die zwar an der Decke fest montiert sind, sich aber drehen und schwenken lassen. Dazu noch den Blitz, und zwar ge- und entfesselt.

Im ersten der hier zuletzt geposteten Bilder habe ich v. A. mit Blitz beleuchtet, dadurch sind die Schatten kaum sichtbar und das Bild verliert an räumlicher Tiefe. Man kann auf jeder Frucht die kleine, weiße Reflektion des Blitzes deutlich sehen. Man erkennt sogar die rechteckige Form auf der glänzenden (vermutlich gewachsten) Mandarine.

Im unteren Bild habe ich den Blitz nur zum Aufhellen verwendet, wodurch die Schlagschatten auf der linken Seite, sie stammen von einem der Deckenstrahler, nicht ganz so dunkel wirken. Zusätzlich habe ich diese Schatten mit dem zweiten Deckenstrahler von links aufgehellt. Auf der vorderen Mandarine sieht man die Reflektionen vom Blitz und von den beiden Halogenstrahlern deutlich. Außerdem erkennt mann, dass alle Objekte drei Schatten werfen. Einen kleinen und sehr dunklen, der stammt vom Blitzlicht. Dazu einen mitteldunklen, der nach links fällt (vom näher hängenden Deckenstrahler) und einen ganz blassen, der nach rechts hinten fällt und kaum zu erkennen ist. Der stammt natürlich vom zweiten Deckenstrahler, der weiter weg hängt und dessen Licht nicht so stark gebündelt ist.

Langsam wird mir klar, warum Lebensmittelfotografie als eine der schwierigsten Disziplinen der Fotografie gilt ;-)
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


atsche99 sagt:


Habe mich noch nicht mit Lebensmittelfotografie beschäftigt, werde es aber einmal ausprobieren. Eigentlich esse ich lieber :-).
Aber ist bestimmt ein Versuch wert.
Ich habe mir zur bessern Ausleuchtung 4 Styropor-Deckenplatten zugelegt. Damit kann man sehr schön einen weißen Raum bauen der ein weiches, flächiges Licht ermöglicht.
Kostet nicht viel und lässt sich Platz sparend verstauen. Die Platten sind auch generell als Reflektoren gut einsetzbar.
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Guter Tipp. Werde ich bestimmt beim nächsten Baumarktbesuch dran denken. Außerdem sind wohl jetzt ein paar Halogenstrahler fällig, deren Position einfach zu verändern ist. Ich dachte eigentlich, dass ich inzwischen mehr oder weniger vollständig ausgestattet bin. Aber der Spaß scheint jetzt erst loszugehen ;-)
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


atsche99 sagt:


Wenn Du schon gerade Geld ausgibst. ;-)
Sehr nützlich sind diese Runden kipp- u. drehbaren Kosmetikspiegel. Eine Seite normal eine Seite konvex.
Hat den Vorteil das man die Lampen nicht immer wieder zum Teil nur um mm verschieben muss. Habe 2 davon die sich bisher als sinnig erwiesen haben und ich nutze sie bei vielen Makroaufnahmen. Werde in meinem Post mal das "Set" zeigen.
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink )


Adolf Kluth sagt:


Im Augenblick hab' ich viel um die Ohren und außerdem z. Zt. kein Fahrzeug. Aber ich werde so bald wie möglich versuchen, mich ein wenig besser mit Lampen und sonstigem Beleuchtungszubehör auszustatten. Bin eigentlich ein Freiluftfotograf. Mit künstlicher Beleuchtung ist es aber auch faszinierend, wenn auch lange nicht so einfach, wie ich dachte.
Und noch etwas lerne ich aus Heikos Mandarine: Erst einmal mit einem Ding anfangen, bevor man sich mehrere Objekte mit verschiedenen Eigenschaften gleichzeitig vor die Linse setzt.

Danke für die Tipps!

Adolf
Geschrieben: vor 2 Wochen. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


Adolf Kluth sagt:


Ist eigentlich jemand aufgefallen, dass mein CCD-Sensor wieder sauber ist? Ganz, ganz weicher Haarpinsel und mit "ohne Druck".

;-)

KTH_5485 (Custom)
KTH_5485 (Custom)

Geschrieben: vor 21 Stunden. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


Adolf Kluth sagt:


Kackdreckmist!

Jetzt hab' ich gerade eine Viertelstunde damit verbracht, wenigstens meinen Eröffnungspost mit den Bildern ins neue Forum zu übertragen, war bollenstolz, weil es in der Vorschau super ausgesehen hat, und dann ist nach "abspeichern" alles weg! Was mache ich falsch?
Geschrieben: vor 11 Stunden. ( Permalink | bearbeiten | löschen )


Paul Packmor sagt:


Wenn du auf dei "Foren-Übersicht" gehst findest du oben links einen Link "Persönlicher Bereich". Dort findest du deine abgespeicherten Posts.

Du musst die Posts nicht abspeichern, sondern senden, damit sie im Forum erscheinen.

Gruß
Paul
Geschrieben: vor 11 Stunden. ( Permalink )
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Re: Adolf Kluth

Beitragvon Paul Packmor » Sa 31. Jan 2009, 16:40

Das Bild oben hast du aber wohl noch mit dem schmutzigen Sensor gemacht, oder? Sieht zumindest so aus, wenn man sich die Flecken in der oberen rechten Ecke anschaut.

Wie bekommt man das eigentlich hin, das das eigene Spiegelbild nicht in der Kugel erscheint? Das verfluchte Ding ist ja rund, so dass ich nicht einfach zwei Schritte beiseite gehen kann. Ein Polfilter dürfte hier auch nicht helfen, da er ja bei Metall nicht oder nur sehr eingeschränkt wirkt.
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Re: Adolf Kluth

Beitragvon Heiko Schuster » Mo 2. Feb 2009, 19:12

Hallo Paul,
glaube auch das der Polfilter da nichts nützt. Meiner Meinung nach hilft da nur ein Lichtzelt das rundherum geschlossen ist, bis auf eine kleine Klappe für das Objektiv. Denke das man hier die Stellung so wählen kann das eine Spiegelung ausgeschlossen ist. Ggf. anschließen durch Bildbearbeitung die Spiegelung entfernen.
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Re: Adolf Kluth

Beitragvon Adolf Kluth » Mo 2. Feb 2009, 21:37

Da bin ich schlicht überfragt. Mein Spiegelbild ist auf Metallkugeln immer drauf, da nutzt der Polfilter nämlich gar nichts.
Und ja: auf Sensor und Hinterlinse ist immer noch Staub, aber schon viel, viel weniger, als noch vor kurzem. Ich arbeite daran.

;-)
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Re: Adolf Kluth

Beitragvon Adolf Kluth » Mo 23. Feb 2009, 08:52

So...

Ich würde dann mal gerne Eure Meinungen hören und evtl. ein paar Tipps von Euch bekommen. Zweimal dasselbe Bild, in der zweiten Variante habe ich neben der Ausschnittvergrößerung vor allem mit den Tonwerten herumgespielt:
Kürbisblüte (edited)
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Kürbisblüte (edited 2)
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Re: Adolf Kluth

Beitragvon mirajuana » Mo 23. Feb 2009, 10:30

Also, ich habe das zweite Bild in deinem Fotostream (wurde als erstes bei meinen Kontakten angezeigt) gesehen und das erste gar nicht dazu beachtet.
Auch wenn ich oft finde, das die ge-photoshopten Bilder sehr künstlich aussehen, auch in Fällen, wo ich das Gefühl habe, das es euch noch gar nicht stört, finde ich es in dem Fall nicht. Mir ist nicht aufgefallen, das dort manipuliert wurde, und ich habe es auch näher angesehen.
Vielleicht liegt das natürlich daran, das ich die Blüte nicht orginal kenne, aber ich finde das Bild auf jeden Fall sehr gelungen überarbeitet, die Schatten fallen raus und es ist einfach ein großartiges Makro!

Eventuell, auch wenn ich wie gesagt das Bild fantastisch finde, könnte ich noch anmerken, das die Feinheiten der Blüte vielleicht noch klarer wären, wenn man die Beleuchtung von frontal ansetzen würde - kann das sein? Ist nur so eine Idee, habe ja auch gerade stundenlang mit Blütenfotosverbracht und fand es erstaundlich schwer...
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Re: Adolf Kluth

Beitragvon Michael » Mo 23. Feb 2009, 13:24

Hallo, Adolf,

also ich bin ja ein großer Freund von Licht- und Schattenspielen, allerdings finde ich im ersten Bild ist etwas zu viel Schatten. Da fehlt mir persönlich etwas Licht, gerade auf dem Stempel der Blüte. Im Vergleich zum Inneren der Blüte sind die hellen Stellen auf den Blütenblättern am unteren Rand und rechts zu stark, unten schon fast ein wenig überbelichtet.
Beim zweiten Bild stimmt zwar die Grundhelligkeit, aber hier sind dann wieder keine zeichnenden Schatten. Wie Mira schon geschrieben hat kann man zu der Blüte ansich schwer was sagen, weil man nicht das Original kennt. Ich persönlich finde die Farben durch die Bearbeitung etwas künstlich. Das Gelb hat dort auf einmal einen extremen Grüntouch.

Versuch doch wirklich nochmal das Licht ein bischen anders zu setzen, damit du insgesamt eine simmigere Beleuchtung kriegst und sowohl Schatten als auch Licht in deinem Bild.
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Re: Adolf Kluth

Beitragvon Adolf Kluth » Mo 23. Feb 2009, 14:26

Danke für Eure Hinweise und Anregungen. Das mit dem Grünstich kann ich so nicht nachvollziehen, allerdings kann das auch an den Einstellungen meines Monitors liegen. Werde heute Abend an einen anderen Rechner gehen, und ggf. da noch etwas tüfteln.
Licht anders setzen geht erst einmal nicht. Die Kürbisblüte stammt aus dem letzten Sommer. Da werde ich wohl noch ein paar Monate warten müssen, bis ich eine zweite Chance bekomme. Die Idee war, mit dem entfesselten Blitz seitlich den Blütenkelch anzuleuchten, damit die Blüte unten um die Narbe herum heller ist, als oben an den Blütenblättern. Die Narbe wird also nur von dem Blitzlicht beleuchtet, was im unteren Teil des Blütenkelchs durch die Blütenblätter hindurchfällt. Dadurch ist das Licht natürlich ziemlich diffus geworden, aber mit der "Wanderausrüstung" war das anders nicht zu machen. Aber natürlich werde ich die Tipps aufnehmen, in meinem Kopf kreisen lassen und in einem halben Jahr noch einen weiteren Versuch starten. Ich bin bekloppt genug, um mir einen Rucksack mit mehreren kleinen Stativen und mehreren Blitzgeräten umzuhängen, wenn das nächste Mal die Kürbisse blühen.
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Re: Adolf Kluth

Beitragvon mirajuana » Mo 23. Feb 2009, 14:30

Also mir scheint der Grünstich orginal zu sein - das Innere der Blüte ist auf beiden Bildern grellgrün und den gelben Anteil finde ich persönlich auch nich so stichig - aber ich werde auch später nochmal einen Computerwechsel vornehmen, vielleicht ändert sich dadurch meine Wahrnehmung...
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